Mittwoch, 30. September 2026

Erregung in der Dummyarbeit & wie man sie reguliert

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dogable lädt ein
Online-Theorie-Vortrag & Praxistag am 2. Oktober'26 mit Anja Fiedler in Gedern im Wetteraukreis (Hessen)

Ausschreibung

Dynamik und Statik gehen in der Dummyarbeit Hand in Hand – mal wartet der Retriever am Bein seines Menschen auf den nächsten Apport und beobachtet dabei aufmerksam das Geschehen, damit ihm keine Fallstelle entgeht, mal wird er blitzschnell tief in Gelände vorangeschickt, um dort zu suchen, zu finden und das nächste Dummy zu picken. Vielleicht steht in einer Aufgabe ein Walk-up auf den Plan, bei dem spannende Markierungen fallen, die aber erst nach einer Suche in einem Graben dazwischen gearbeitet werden dürfen, und wieder gibt es mal mehr und mal weniger Aktivität.

 

Im stetigen Wechsel wird mal mehr und mal weniger Erregung für das nächste Verhalten gebraucht – die passende Erregung fürs Rauslaufen auf Marks und Blinds oder für weitschweifende Suchen bereitzustellen, das ist für den Körper kein Problem, das Gehirn erkennt sofort, wann es für einen der 3 Apporte ein Mehr an Erregung braucht, Schüsse und Treiberlärm tragen ihr Übriges dazu bei. Kniffelig wird es, wenn das nächste Verhalten weniger Erregung benötigt, nach Aktivität auf hohem Erregungsniveau eine längere Phase des aufmerksamen Stehens oder Gehens am Bein folgt. Dann heißt es Umschalten, aber das ist leichter gesagt als getan.

 

Beutegreifer passen die Puzzleteile ihrer ursprünglichen Beutefangsequenz an das jeweilige Beutetier an, und der Körper stellt die Erregung passend bereit, um den Jagderfolg zu garantieren. Das finale Vertilgen lässt die Erregung wieder sinken. Hundetypen für den Jagdgebrauch arbeiten mit Puzzleteilen, die durch Selektion verändert wurden, um den Jagderfolg zu garantieren. Als Spezialist nach dem Schuss soll der Retriever mit dem Jäger kooperieren – Kooperation wird auch in der Dummyarbeit großgeschrieben, um als Team Dummy für Dummy reinzuholen.

 

Damit Hand in Hand oder besser Hand in Pfote auch für die Teamarbeit gilt, möchten wir das Thema Erregung in der Theorie beleuchten und uns in der Praxis mit der Regulation von Erregung befassen, um das Umschalten zu begünstigen und Übergänge zwischen Verhalten auf unterschiedlichen Aktivitätsniveaus zu schaffen – frei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht! 

Vortragsgebühr (30.9. abends)

35,00 Euro

Seminargebühr (2.10. ganztägig)

mit Hund: 100,00 Euro

ohne Hund: 75,00 Euro

Hinweis: Beide Veranstaltungen können auch unabhängig voneinander gebucht werden!

Mehr Details & Anmeldung bei mir: anja@dogable.de 
Seminar kleiner Tease: 

ONLINE-Theorie-Vortrag ggf. mit Praxistag am 2. Oktober'26 mit Anja Fiedler in Gedern im Wetteraukreis (Hessen)