Samstag, 3. Oktober 2026

3 Suchen & Einweisen in 3 Richtungen – solo & verquirlt

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dogable lädt ein
Wochenendpraxisseminar mit Anja Fiedler in Gedern im Wetteraukreis (Hessen)

Die 3 Suchen – klein, mittel, groß – und das Einweisen – Voran vom Bein & in Distanz, seitwärts in Distanz – solo & verquirlt

Ausschreibung

Die Arbeit mit Jagdgebrauchshunden, die geschossenes Wild hereinbringen sollen, und der Apport von Dummies als Wildattrappen sind eng miteinander verwoben, wollen die Jagdhelfer für ihre Arbeit nach dem Schuss doch in der jagdfreien Zeit fit im Training gehalten werden. Lange schon ist die Arbeit rund um die drei Apporte, insbesondere in Retriever-Kreisen, zu einer eigenen Sport- und Prüfungsdisziplin geworden, in der ein schier unendliches Potpourri an Aufgabenkombinationen von Mensch und Hund als Team bewältigt wird. Aus dem Potpourri an Arbeitsaufträgen und Aufgabenkombinationen picken wir uns schwerpunktmäßig die 3 Suchen und die Richtungsangaben für das geländeschonende Einweisen heraus.

 

Warum überhaupt 3 Suchen? Die kleine Suche ist Usus, wenn wir die Hunde über Richtungsangaben geländeschonend in ein kleines Suchengebiet einweisen wollen, wir also die Fallstelle des Dummys recht gut eingrenzen können – Nase runter und kleinräumig suchen heißt es vor Ort. In der großen Suche hat der Mensch keine Kenntnis über etwaige Fallstellen, er kennt lediglich das Suchengebiet – dort ist eine selbständige Suche angesagt, in der der Hund den Wind zu nutzen und seine Suche an Geländegröße und -beschaffenheit anzupassen weiß. Während in jagdlichen Prüfungen die Suchengebiete tatsächlich groß sind, treffen die Hunde in den Dummy-Prüfungen oftmals auf überschaubare Flächen, wo großes Ausholen sie nicht immer ans Ziel bringt. Hier schlägt die Stunde der mittleren Suche. Wie können wir also das Suchverhalten unserer Hunde zielführend differenzieren, die 3 Suchen voneinander abgrenzen, dann und wann mit Richtungsangaben versehen und mit anderen Arbeitsaufträgen kombinieren?

 

Beim Einweisen wollen wir mögliche Richtungsangaben unter die Lupe nehmen, ebenso das Stoppen, sollte der Hund von der von uns angedachten Linie abweichen. Das immer blindere Arbeiten und das Arbeiten mit Verleitungen sind erklärte Ziele im Einweisen, doch wie stellen wir das an? Welche Optionen haben wir, um die Richtungsangaben aufzubauen und zu festigen? Wie lassen sich neben der kleinen Suche auch die mittlere und große Suche ins Einweisen einbinden?

 

Mit den beiden Schwerpunkten können erfahrene Teams ihr Können festigen und voranbringen und die weniger erfahren Teams im Suchen und Einweisen ankommen. Im Hintergrund wird unser Augenmerk immer auf einem frust- und stressfreien Lern-Setting liegen, das den Hunden maximale Entscheidungsfreiheit einräumt und den Menschen Optionen an die Hand gibt, das hündische Erregungsniveau an bevorstehende Arbeitsaufträge im Suchen und Einweisen anzupassen.

Seminargebühr

mit Hund: 225,00 Euro

ohne Hund: 175,00 Euro

Mehr Details & Anmeldung bei mir: anja@dogable.de 
Seminar kleiner Tease: 

Wochenendpraxisseminar mit Anja Fiedler in Gedern im Wetteraukreis (Hessen)